Fleisch auf dem Plancha grillen

Innen saftig und zart, außen knusprig und kross – Fleisch gelingt zum Anbeißen lecker auf einem Planchagrill. Dafür sorgt das geniale Plancha-Prinzip. Als Grillgut kommen alle Sorten von Fleisch in Frage, als portionierte Stücke oder auch Geschnetzeltes. Es kann direkt an Ort und Stelle mit Saucen, Marinaden, Würzflüssigkeiten und Alkohol gearbeitet werden.

Was den Planchgrill für Fleisch auszeichnet

Temperaturen bis zu 350 Grad sorgen dafür, dass sich die Poren des Fleisches schnell schließen, was dazu führt, dass die enthaltenen Zuckerstoffe karamellisieren und den Eigengeschmack des Fleisches besonders bewahren. Feuchtigkeit aus dem Fleisch verdampft und bildet ein Kissen aus Perlen zwischen Grillgut und Grillplatte. Das erhält die Saftigkeit im Inneren, Fleisch wird schön zart und auf den Punkt genau gar. Außen bildet sich eine attraktive Kruste. Überschüssige Flüssigkeit und Fleischsaft gelangt in den Auffangbehälter des Grills. Da die Platte geschlossen ist, können weder Marinaden noch Fleischsaft in offene Flammen tropfen, was die Bildung von gesundheitsschädlichen Stoffen verhindert. Saucen, Marinaden, Gewürzmischungen können direkt auf das Grillfleisch gegeben werden. Auch hier verdampft die Flüssigkeit, die einzigartigen Aromastoffe ziehen in das Fleisch ein.

Fleisch für die Plancha

„Was Ihr wollt …“ – würde Shakespeare sagen, denn der Planchagrill nimmt gerne jede Art von Fleisch auf: Schwein, Rind, Huhn, Pute, Spanferkel, Lamm, Wild. Geeignet sind Filetstücke, Koteletts, Steaks, Würstchen, auch Hackfleisch lässt sich zubereiten. Geschnetzeltes ist ebenso eine Option. Ideal ist es frisches, nicht abgepacktes Fleisch zu verwenden.

Wildfleisch wird bei der Garzeit ähnlich behandelt wie Rindfleisch. Da es aber noch weniger Fettanteil besitzt, zeigt es sich hitzeempfindlicher. Grillprofis empfehlen hier, schon vorab zu marinieren, um einer Austrocknung entgegenzuwirken. Für die Grillplatte sind Wildschweinbraten, Medaillons vom Rehrücken oder auch Wildsteaks besonders gut geeignet.

Hackfleisch kommt meist in Form von Burger-Patties auf die heiße Platte. Nach dem Angrillen kann der Käse darüber gegeben werden, der dann schön schmilzt. Gemüse wie Zwiebeln oder Tomaten können bei Planchas mit mehreren Temperaturzonen gleichzeitig zubereitet werden.

Fleisch sollte in der Mitte der Platte gegrillt und dabei mindestens einmal nach halber Garzeit gewendet werden. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, kann das Fleisch in der Warmhaltezone ruhen und so seine zart-saftige Konsistenz und alle Geschmackskomponenten stärken. Marinaden und Soßen können an Ort und Stelle eingesetzt werden.

Vorteile, die eine Plancha beim Fleischgrillen bietet

Das lästige und unangenehme Eintropfen von Fleischsaft, Marinaden und Co. in offenes Feuer gehört bei einem Plancha Grill mit geschlossener glatter Platte der Vergangenheit an. Das einmalige Funktionsprinzip verwandelt Flüssigkeit in Dampf, aus dem sich feine Wasserperlen bilden, die wie ein unsichtbarer Puffer zwischen Fleisch und Platte fungieren. So schwebt das Grillgut förmlich über der Hitze, wird innen schön saftig und außen knusprig. Marinaden und Würzflüssigkeiten können direkt über das Fleisch gegossen werden.

Im Gegensatz zu Holzkohlgrills mit offenem Grillrost kann auf einer Plancha auch Geschnetzeltes mit Sauce zubereitet werden. Unterschiedliche Temperaturzonen ermöglichen das gleichzeitige Grillen von Fleisch mit unterschiedlichen Garpunkten, aber auch von Beilagen wie Gemüse, Kartoffeln, Nudeln und Reis.

Plancha - Grillen auf der Platte
Logo